Willkommen bei Triceartopos - Der Galerie für Kunst und Design in der  Amberger Altstadt

Welcome to Triceartopos - the gallery for art and design in the  old city of Amberg


Space-Eye aus Regensburg sammelt gezielt Hilfsgüter und verschickt die dringend benötigten Care-Pakete zu den Menschen in den griechischen Flüchtlingslagern.Mit den griechischen Partnern von Attika Human Support sorgen sie für eine gerechte Verteilung der Hilfsgüter. Gesammelt wird bedarfsgerecht  (gewaschen + intakt, bzw. neu): Infos unter: www.Space-eye.org/winterhilfe

Die Pakete können in der Galerie abgegeben werden:

GALERIE TRICEARTOPOS, 92224 AMBERG, GEORGENSTRASSE 22, EINGANG LÖWENWIRTSGÄSSCHEN , 

Während der Öffnungszeiten oder:

IN DER PRAXIS FÜR KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE, DR. UWE KÖNEMANN-NUNOLD, 92237, GOETHESTRASSE 37.

Wir bringen die Pakete nach Regensburg.

Der Begriff Anthropozän Versuch der Benennung des Erdzeitalters, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren geworden ist und verantwortlich ist für biologische, geologische und atmosphärische Veränderungen. Ja wir haben die Erde tiefgreifend verändert und waren dabei blind, ignorant und rücksichtslos.

Wir beuten unsere Mitmenschen, Lebewesen, die Natur, die Erde, Meere, Flüsse, einfach alles, dessen wir habhaft werden können und was uns nutzbar scheint, bis aufs Blut, bis auf die Knochen und Gräten bis auf das letzte bisschen Bodensatz von Bodenschatz aus. Wir vergiften und vermüllen Erde, Luft und  Gewässer. Wir zerstören die Lebensgrundlage der Pflanzen, Tiere und letztlich unsere eigene.

Das Klima verändert sich und wir rasen in voller Fahrt der Katastrophe entgegen, ja ignorierten, dass die Katastrophe bereits begonnen hat. Versteppung auf der einen Seite auf der anderen versinken Inseln. Der einstige Permafrost und das vermeintlich ewige Eis schmilzt. Leise sterben die Arten und wir vermissen sie nicht einmal. Das globale Wetter ändert sich. das Wasser wird knapp, ebenso Sand usw.. Selbst die Pandemien sind hausgemacht. 
Wir aber sorgen uns um Profite und Arbeitsplätze in Industrien, die die Katastrophe noch beschleunigen. Wir verfeuern weiterhin Kohle. Geschwindigkeitsbegrenzungen ein Sakrileg. Wir Sind zu bequem und zu träge, oder emotional und intellektuell unfähig, unser Leben zu ändern. Möglichkeiten gibt es genug. Auf Fliegen verzichten, kein oder wenig Autofahren, nicht rasen, Öffentliche Verkehrsmittel benutzen, regional und bio einkaufen, weniger oder gar kein Fleisch essen. Das sind nur einige wenige Beispiele.  Wir müssen raus aus der Komfortzone.
Günther Anders spricht vom „prometheischen Gefälle“ und meint damit, dass wir uns nicht einmal im Traum vorstellen können, was wir anrichten. Wir besitzen weder die intellektuelle noch die emotionale, noch die ethische Reife, um die katastrophale Tragweite unseres Handelns zu erfassen und es zu unterlassen. Odo Marquard schrieb einmal: „Die Philosophen haben die Welt zwar verschieden verändert; es kommt aber darauf an, sie zu verschonen“, und zu schonen wäre hinzuzufügen. denn nur wenn wir schonend mit der Erde und der Natur und den Wesen auf ihr umgehen, haben wir vielleicht noch eine Chance. Dazu müssten wir aber die Dimension des Schonens mental und emotional begreifen.
Wir haben es gründlich vermasselt, und zwar von Grund auf. Wir wähnten uns als Herren der Welt. Doch wir sind längst geknechtet und gebunden in Prozessen, deren Zusammenhänge wir nicht mehr durchhauen oder steuern. Waren- und Geldströme, Produktions-, Konsum-, Funktions- und Lebenszusammenhänge stellen uns in vermeintlich selbstverständliche Notwendigkeiten und zweckrationalitäten, deren Grund wir weder sehen, noch sehen wollen. Wir betäuben uns mit dem prallen Leben und vergessen, wie grundlos das Ganze ist. Aus Furcht vor dem Abgrund rasen wir sehend und doch blind auf den Abgrund zu, der in naher Zukunft vor uns liegt. Wir begreifen nicht, dass es keinen Grund gibt, so weiterzumachen wie bisher. Dieser Weg ist nicht alternativlos aber katastrophal. Heidegger mag das „Gestell“ nennen, Adorno „Verblendungszusammenhang“ und den Umschlag von „Rationalität in Wahnsinn“.

Die Kunst kann nicht die Welt retten, wenigstens nicht allein. Sie kann aber auf ihre ganz eigenen Weisen die Situation reflektieren und mögliche Welten entwerfen, Strukturen, Bewegungen, Verhältnisse sichtbar machen. Mögen dies unheilvoll oder heilvoll sein. Sie kam zeigen, was wir sonst nicht sehen, Wege in den Untergang oder in das Rettende. Sie kann den Blick öffnen für die Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten und seiner Lebewesen. Sie kann eine neue, bessere Welt heraufbeschwören oder den Untergang zeigen oder auch eine Welt ohne Menschen und noch vieles mehr.



Nächste Ausstellung 25.09. bis 30.10. 2020 / Next exhibition 25.09. until 10/30 2020

ENDE DES ANTHROPOZÄNS / END OF THE ANTHROPOCENE

Vernissage: Fr. 25.09., 17:00 Uhr / Vernissage: Fri. 25.09., 5:00 p.m

The term Anthropocene Attempt to name the geological age in which humans have become one of the most important influencing factors and are responsible for biological, geological and atmospheric changes.


Yes, we changed the earth profoundly and were blind, ignorant and reckless in the process.

We exploit our fellow human beings, living beings, nature, the earth, seas, rivers, simply everything that we can get hold of and what seems to be usable, down to the blood, down to the bones and bones, down to the last bit of sediment of mineral resources . We poison and litter earth, air and water. We destroy the basis of life of plants, animals and ultimately our own.

The climate is changing and we are racing towards the disaster at full speed, even ignoring the fact that the disaster has already begun. Desertification on one side on the other is sinking islands. The former permafrost and the supposedly eternal ice are melting. The species quietly die and we don't even miss them. The global weather is changing. the water is running out, as is sand, etc. Even the pandemics are homemade.

But we worry about profits and jobs in industries that are accelerating the catastrophe. We continue to burn coal. Speed ​​limits a sacrilege. We are too comfortable and too sluggish, or emotionally and intellectually incapable of changing our lives. There are enough possibilities. Refrain from flying, drive little or no car, do not race, use public transport, shop regionally and organically, eat less or no meat at all. These are just a few examples. We have to get out of the comfort zone.

Günther Anders speaks of the “Promethean gradient” and means that we cannot even dream of what we are doing. We have neither the intellectual nor the emotional nor the ethical maturity to grasp the disastrous consequences of our actions and to refrain from it. Odo Marquard once wrote: “The philosophers have indeed changed the world in different ways; But what matters is to spare them, ”and to spare should be added. because only if we treat the earth and nature and the beings on it carefully, we may still have a chance. To do this, however, we would have to understand the dimension of protection mentally and emotionally.

 We screwed it up badly, from the ground up. We thought we were masters of the world. But we have long been enslaved and bound in processes whose interrelationships we no longer cut through or control. Flows of goods and money, production, consumption, functional and life contexts place us in supposedly self-evident necessities and purposeful rationalities, the reason of which we neither see nor want to see. We numb ourselves with full life and forget how baseless the whole thing is. For fear of the abyss, we race, seeing and yet blind, towards the abyss that lies ahead of us in the near future. We do not understand that there is no reason to carry on as before. There is no alternative to this path, but it is catastrophic. Heidegger may call it the “Gestell”, Adorno the “delusion context” and the transition from “rationality to madness”.

Art cannot save the world, at least not alone. But it can reflect the situation in its own way and design possible worlds, make structures, movements and relationships visible. May this be ominous or salutary. It came to show what we otherwise do not see, ways to doom or to salvation. It can open our eyes to the beauty and fragility of our planet and its living beings. It can conjure up a new, better world or show the end, or a world without people and much more.

Sommerausstellung ab 24.07. bis 18.09. 2020

 Kunst trotz(t) Corona 

Fotoarbeiten und  Plastiken

BÄRBEL & HORST KIESSLING UND BEATRICE NUNOLD & UWE KÖNEMANN

Die Sommerausstellung eröffnet am Freitag, den 24. Juli mit einer Vernissage von 17.00 bis etwa 19:00 Uhr. 6 bis max. 8 Personen können gleichzeitig in die Galerie. 

Die KünstlerInnen werden anwesend sein und freuen sich auf Ihren Besuch und auf die Gespräche mit Kunstinteressierten.

Triceartopos zeigt Werke des Ehepaars Kießling und des Ehepaars Könemann und Nunold. Kießlings beweisen mit ihren kleinen Plastiken, dass Kunst nicht groß sein muss. Die kaum eine Handspanne kleinen Figuren sind beschwingt, gelassen voll Lebensfreude. Sie scheinen ganz bei sich zu sein, frei in ihrem Spiel und Tun. Sie sind ein lebendiger Kontrast zu den Fotostillleben Könemanns und Nunolds. 

Ihre Serie ENTROPIA hält eine in Verfall befindliche Welt fest. Deren Schönheit in den frei gegebenen und aus dem Nutzungszusammenhang rausgefallenen Dingen aufleuchtet als die unerfüllte Potenzialität ihres Seins. Die Dinge sind nicht mehr für uns. Ihre geheimnisvolle Präsens, ihr Dingsein scheint erst in ihrem Entzug auf.


Kunst TROTZ(T) CORONA

Kunst aus Ensdorf

Jahresausstellung Ensdorfer KünstlerInnen in Amberg

12. Juni bis 03. Juli 2020

Vernissage 12. Juni von 17:00 bis 19:00

Kulturveranstaltungen werden aufgrund von Maßnahmen gegen Corona abgesagt. Für Kulturschaffende wird die Pandemie oft zu einer existenziellen Bedrohung. In einer Gesellschaft, in der Kunst nicht mehr öffentlich stattfindet, fehlen nicht nur Austausch und Begegnung. Es fehlt die Kunst als Korrektiv zu alltäglichen Zugangs- und Deutungsweisen der Welt. Kultur ist für eine Demokratie funktional relevant. 

Die Ensdorfer Kunsttage entfallen in diesem Jahr. Für die KünstlerInnen fehlt dadurch eine wichtige Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren und zu verkaufen.

Vom 12.06. - 03.07 2020 finden Werke der Ensdorfer KünstlerInnen Asyl in der Galerie TRICEARTOPOS. Die neue Galerie in der Amberger Altstadt konnte im März wegen Covid 19 nicht eröffnet werden. Seit den 27.04. ist TRICEARTOPOS offen und kann unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln besucht werden. 

Mit einer zeitlich gesteckten Vernissage versuchen die Galerie und die Künstlerinnen der Pandemie zu trotzen. In der Zeit von 17:00 bis 19:00 Uhr können am Freitag, den 12.Juni jeweils etwa 6 bis maximal 8 Personen gleichzeitig mit Mund-Nasenschutz und unter Einhaltung der Abstandsregel die Galerie besuchen. Die Galeristin Dr. Beatrice Nunold oder eine/r der Künstlerinnen und Künstler führen gern durch die Ausstellung.

Zu sehen sind Werke von:

Margot Babl - Wolfgang Fetsch - Siegfried Link - Uwe Könemann-Nunold - Beatrice Nunold - Kaja Qursin - Bettina Scharr - Gerd Seidel 



Summer exhibition from July 24th to  September 18th 2020

 Photo works and Plastics

BÄRBEL & HORST KIESSLING AND BEATRICE NUNOLD & UWE KÖNEMANN

The summer exhibition opens on Friday, July 24 with a vernissage from 5 p.m. to around 7 p.m. 6 to max. 8 people can enter the gallery at the same time.

The artists will be present and look forward to your visit and discussions with those interested in art.

Triceartopos shows works by the Kießling couple and the Könemann and Nunold couple. Kießlings prove with their small sculptures that art doesn't have to be big. The figures, which are barely a hand's span away, are lively, relaxed and full of joie de vivre. They seem to be completely with themselves, free to play and do. They are a living contrast to the photo still lifes of Koenemann and Nunolds.

The ENTROPIA series captures a decaying world. Their beauty shines in the freely released things that fall out of the context of use as the unfulfilled potentiality of their being. Things are no longer for us. Her mysterious presence, her existence only appears in her withdrawal.






KUNST TROTZ(T) CORONA  

Art from Ensdorf

Annual exhibition of Ensdorf artists in Amberg

June 12th to July 3rd, 2020
Vernissage June 12th from 5pm to 7pm

Cultural events are canceled due to measures taken against Corona. The pandemic often becomes an existential threat for creative artists. In a society in which art no longer takes place in public, it is not only a lack of exchange and encounter. Art as a corrective to everyday ways of access and interpretation of the world is missing. Culture is functionally relevant for a democracy.
The Ensdorf Art Days will be canceled this year. This means that the artists lack an important opportunity to present and sell their works.
From 12.06. - 03.07 2020 works by the Ensdorf artists will find asylum in the gallery TRICEARTOPOS. The new gallery in the old town of Amberg could not be opened in March due to Covid 19. Since April 27th TRICEARTOPOS is open and can be visited in compliance with distance and hygiene rules.
The gallery and the artists are trying to defy the pandemic with a temporary vernissage. From 5:00 p.m. to 7:00 p.m. on Friday, June 12th, around 6 to a maximum of 8 people can visit the gallery at the same time with mouth and nose protection and in compliance with the distance rule. The gallery owner Dr. Beatrice Nunold or one of the artists will be happy to guide you through the exhibition.

Works by:

Margot Babl - Wolfgang Fetsch - Siegfried Link - Uwe Könemann-Nunold - Beatrice Nunold - Kaja Qursin - Bettina Scharr - Gerd Seidel